Obstwiesen und Hecken

Hier ein Beispiel aus unserem Wirkungskreis:

Im Bereich einer vorhandenen, extensiv genutzten Grünlandfläche mit altem Obstbaumbestand und einem markanten Einzelbaum (Linde) werden Obstgehölze nachgepflanzt und unter Einbeziehung von Ackerland zwei Feldhecken angelegt.

Hecken und Obstwiesen

5 Jahre später sind die Sträucher mannshoch, Gräser, Kräuter und Stauden haben ehemalige Ackerflächen dicht besiedelt.

Hecken und Obstwiesen

Der Früchteansatz ist vielfältig, reich und prächtig

Hecken und Obstwiesen

und das inmitten relativ ausgeräumter, intensiv bewirtschafteter Feldflur liegende Areal ist bereits Lebensraum und Trittsteinbiotop für viele Vögel, Tiere und Insekten geworden.

Hecken und Obstwiesen

Hecken und Obstwiesen

Als besonderen Erfolg sehen wir, dass der besonders geschütze Neuntöter die Hecken schon als Bruthabitat für „würdig“ befunden hat.
Hasen und Rehe nutzen die Altgrasbestände als Einstand.

Abgängige Obstbäume werden nicht beseitigt, denn sie sind wichtiger Bestandteil des Ökosystems. Das Totholz bietet Lebensraum nicht nur für viele Insekten sondern auch Pilze, Moose und Flechten. Außerdem profitieren viele Vogelarten, die in den abgestorbenen Stämmen und Ästen Nahrung und Brutmöglichkeiten finden.

Hecken und Obstwiesen