Fachwerk

Fachwerk

In hiesigen Landen gibt es vielerorts, wem auch immer sei Dank, noch Fachwerkhäuser zuhauf. Je nachdem, wieviel Hand die sie bewohnenden oder nutzenden Generationen an sie gelegt haben, erscheinen sie heute im originalnahen, überformten oder im schlimmsten Fall bis zur Unkenntlichkeit verstümmelten Zustand.
Nicht zu vergessen sind die in Freilichtmuseen zu findenden translozierten, liebevoll wieder hergerichteten und originalgetreu ausgestatteten Objekte der unterschiedlichsten Epochen und Nutzungsformen, die Heerscharen von Besuchern anlocken.
Daneben gibt es aber auch von Liebhabern sanierte oder gar neu errichtete Fachwerkgebäude.

Zu diesen Liebhabern gehören auch wir.

Sozusagen aus eigenem Antrieb haben wir uns in den vergangenen Jahren intensiv mit der Historie des Fachwerkbaus beschäftigt, die Begrifflichkeiten von A wie Abbund bis Z wie Zwerchhaus studiert und mit manchem Fachmann z. B. darüber diskutiert, wo denn nun der Unterschied zwischen Sparren und Rofen liegt und welche Bezeichnung für die „Dinger“, auf denen die Dachlattung aufgenagelt wird, nun die korrekte ist – und, Sie ahnen es, selbst geplant und nach alter Tradition gebaut haben wir auch. So richtig wie es sich gehört mit Schnittholz und zimmermannsmäßigen Verbindungen, d. h. ohne Verwendung von Konstruktions-Vollholz oder gar Leimbindern und schon gar nicht mit stählernen Holzverbindern und Nagelblechen.

Wenn auch der Wiederaufbau (Rekonstruktion) und Neubau von Fachwerkgebäuden heutzutage eher Seltenheitswert hat, so ist doch die Instandhaltung, Instandsetzung und Sanierung ein recht breites Betätigungsfeld.

Diesem widmen wir uns mit Leidenschaft.

Wir tun dies in engem Kontakt mit einem guten Freund, der ausgebildeter Bauingenieur ist und dessen Diplomarbeit unter der Überschrift „Historische Lehmbausubstanz im ländlichen Raum Thüringens – Fallbeispiel Neckeroda, Umnutzung und Sanierung“ gestanden hat. Er ist nicht nur Gründungsmitglied des „Denkmalverbund Thüringen e. V.“ sondern auch engagiertes Mitglied im Verein „Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V.“. Übrigens: Im Jahr 2002 wurde er für seine herausragenden Leistungen im Rahmen der Sanierung eines aus dem Jahr 1776 stammenden Wohn-Stall-Hauses mit dem Thüringischen Denkmalschutzpreis ausgezeichnet.

Weiterhin pflegen wir eine enge Zusammenarbeit mit der Denkmalhof Gernewitz gGmbH, für die wir auch schon Vorträge im Rahmen eines Seminares „Energieeinsparung im Altbau – Möglichkeiten und Grenzen“ gehalten haben und bei der wir aktiv in die Bedarfs- und Machbarkeitsstudie „Monumentendienst Thüringen“ (Arbeitstitel) eingebunden sind.

Wenn auch Sie zu den Liebhabern, zumindest zu den Zeitgenossen gehören, die ein Fachwerkhaus erwerben wollen oder denen die Erhaltung des eigenen Fachwerkobjektes am Herzen liegt, dann könnten Sie zu unseren potentiellen Auftraggebern gehören. – Egal ob beratend, planend oder bauüberwachend, wir stehen Ihnen als kompetenter Partner gern zur Seite.